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News

Ein besonderer Meilenstein – Herzlichen Glückwunsch zur Ernennung zur Prokuristin!

Wir freuen uns, bekannt geben zu dürfen, dass Manuela Pfleger, unsere Leiterin Qualitätsmanagement, ab sofort zusätzlich die Funktion der Prokuristin übernimmt.
Mit ihrem hohen Verantwortungsbewusstsein, ihrer Leidenschaft für Qualität und ihrer langjährigen Erfahrung im GMP-regulierten Umfeld trägt sie wesentlich zum Erfolg unseres Unternehmens bei. Als verlässliche Partnerin der Geschäftsführung unterstützt sie wichtige betriebliche Entscheidungen und übernimmt Verantwortung weit über ihren eigentlichen Aufgabenbereich hinaus.
Die Erteilung der Prokura ist Ausdruck der Wertschätzung für ihre bisherigen Leistungen sowie des Vertrauens in ihre zukünftige Mitgestaltung unseres Unternehmens.
Liebe Manuela, herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg in der neuen Funktion!
Wir freuen uns darauf, den gemeinsamen Weg weiterhin erfolgreich zu gestalten.

Juli 10, 2026/von m.pfleger
https://hhac.de/wp-content/uploads/2026/07/Thomas-Walter-GF-und-Manuela-Pfleger-scaled.jpg 1647 2560 m.pfleger https://hhac.de/wp-content/uploads/2023/01/hhac_logo-cropped.jpg m.pfleger2026-07-10 12:20:272026-07-10 12:20:27Ein besonderer Meilenstein – Herzlichen Glückwunsch zur Ernennung zur Prokuristin!
News

Neue pharmind-Veröffentlichung: Qualitätskontrolle von Zytostatika

Wir freuen uns, dass unsere Mitarbeiterin Meryam Mentgen-Wolny gemeinsam mit Lea Stark (ABF Apotheke) einen Fachartikel zur Qualitätskontrolle von Zytostatika in der aktuellen Ausgabe der pharmind veröffentlicht hat.

Im Mittelpunkt des Beitrags steht die zentrale Fragestellung:

Wie lässt sich eine ordnungsgemäße Versorgung mit patientenindividuell hergestellten Zytostatika sicherstellen?

Zytostatika werden in der Apotheke individuell für einzelne Patienten hergestellt – unter besonders hohen Anforderungen an Qualität und Sicherheit. Der Artikel beleuchtet diese Herausforderung aus zwei Perspektiven:
einer herstellenden Apotheke (ABF) und eines analytischen Prüflabors (HHAC).

Dabei wird insbesondere aufgezeigt:

  • wie die Zusammenarbeit zwischen Apotheke und Labor gestaltet ist
  • welche analytischen Methoden (quantitativ & qualitativ) eingesetzt werden
  • und welche Qualitätssicherungsmaßnahmen entlang des gesamten Herstellungsprozesses erforderlich sind

Der Beitrag gibt damit auch einen praxisnahen Einblick in den komplexen Ablauf der patientenindividuellen Parenteralia-Herstellung.

Verbindung zu unserer Stabilitäts-Expertise:

Der Artikel knüpft direkt an unseren bestehenden Beitrag zur
[Stabilität von zytostatika-haltigen Infusionslösungen in der Krankenhaus-Apotheke] an.

Darin zeigen wir, dass die Festlegung von Haltbarkeiten eine zentrale Herausforderung ist und auf einer Vielzahl von Einflussfaktoren basiert – darunter:

  • chemische, physikalische und mikrobiologische Stabilität
  • Umgebungsbedingungen wie Temperatur, Licht und Verpackung
  • sowie komplexe Abbauprozesse, die oft nicht visuell erkennbar sind

Die neue Veröffentlichung geht einen entscheidenden Schritt weiter:
Sie zeigt, dass stabile Bedingungen allein nicht ausreichen – sondern dass analytische Qualitätskontrolle die Grundlage für belastbare und sichere Entscheidungen ist.

Unsere Rolle als analytisches Labor:

Die im Artikel beschriebenen Ansätze spiegeln unsere tägliche Arbeit bei HHAC Labor Dr. Heusler GmbH wider.

Im Rahmen von Freigabeuntersuchungen und Stabilitätsstudien in der Qualitätskontrolle analysieren wir u. a.:

  • Wirkstoffgehalt und Abbauprodukte
  • pH-Wert, Aussehen und Klarheit
  • sichtbare und nicht-sichtbare Partikel

Diese Daten ermöglichen eine fundierte Bewertung von Zubereitungen – sowohl im Hinblick auf ihre Stabilität als auch auf ihre pharmazeutische Qualität.

Der pharmind-Artikel macht deutlich:
Erst das Zusammenspiel aus fundierter Stabilitätsbewertung und valider Analytik gewährleistet eine sichere und wirtschaftliche Versorgung mit Zytostatika.

Wir gratulieren den Autorinnen herzlich zu dieser Veröffentlichung!

Juni 3, 2026/von m.pfleger
https://hhac.de/wp-content/uploads/2025/01/HHAC-Stabilitaet-Zytostatika.jpg 515 1248 m.pfleger https://hhac.de/wp-content/uploads/2023/01/hhac_logo-cropped.jpg m.pfleger2026-06-03 13:16:582026-06-03 13:16:58Neue pharmind-Veröffentlichung: Qualitätskontrolle von Zytostatika
Unkategorisiert

🌿 Heuschnupfen-Saison = Hochsaison für pharmazeutische Qualitätskontrolle

Mit steigender Pollenbelastung nimmt auch die Nachfrage nach antiallergischen Arzneimitteln deutlich zu. Besonders häufig eingesetzt werden Wirkstoffe wie
– Cetirizin,
– Loratadin,
– Fexofenadin

sowie kortikosteroidhaltige Wirkstoffe wie
– Mometason oder
– Fluticason.

Für pharmazeutische Hersteller bedeutet die saisonal erhöhte Nachfrage vor allem eines: konstant hohe Qualität und sichere Prozesse — auch bei steigenden Produktionsmengen.

🔬 Genau hier spielt die pharmazeutische Analytik eine zentrale Rolle:

✔ Prüfung der Rohstoffe/Wirkstoffe nach Pharmakopöe

✔ Methodenentwicklung & Validierung

✔ Gehaltsanalytik und Reinheitsprüfungen der Fertigprodukte
✔ Unterstützung bei Chargenfreigaben
✔ Stabilitätsprüfungen

Saisonale Arzneimittel stellen hohe Anforderungen an Präzision, Geschwindigkeit und regulatorische Sicherheit in der Analytik.

Als Analysenlabor unterstützen wir unsere Kunden dabei, Qualität zuverlässig messbar zu machen — von der Entwicklung bis zur Routineprüfung.

Mai 21, 2026/von m.pfleger
https://hhac.de/wp-content/uploads/2026/05/Image-20.-Mai-2026-11_14_34.jpg 556 631 m.pfleger https://hhac.de/wp-content/uploads/2023/01/hhac_logo-cropped.jpg m.pfleger2026-05-21 10:15:072026-05-21 10:15:07🌿 Heuschnupfen-Saison = Hochsaison für pharmazeutische Qualitätskontrolle
Kompetenzen

Methodentransfer ohne fundierte Risikoevaluierung? Ein vermeidbares Risiko.

Der Transfer analytischer Methoden ist ein sensibler Übergang im Analytical Life-Cycle eines Produkts. Unzureichend bewertete Risiken zeigen sich häufig erst im Routinebetrieb – etwa durch OOS-Ergebnisse, wiederkehrende Abweichungen oder kritische Inspektionsfragen.

Eine strukturierte, inhaltlich fundierte Risikoevaluierung ermöglicht es, bereits im Vorfeld belastbar zu entscheiden:

  • Reicht ein Transfer Waiver aus?
  • Sind vergleichende Prüfungen erforderlich?
  • Oder ist eine Teilvalidierung im empfangenden Labor angezeigt?

Der Fachartikel beschreibt praxisnah, welche Datenquellen systematisch in die Risikobewertung einfließen sollten – von Validierungs- und Entwicklungsdaten über historische OOS-Ergebnisse bis hin zu Human Factors, Geräteunterschieden und Stabilitätsaspekten.

Im regulatorischen Kontext von ICH Q9, ICH Q14 sowie ICH Q2(R2) wird aufgezeigt, wie mithilfe einer strukturierten FMEA eine transparente und regulatorisch belastbare Transferstrategie abgeleitet werden kann.

Inhalte des Fachartikels

  • Systematische Bausteine einer fundierten Risikoevaluierung
  • Typische regulatorische und technische Risikotreiber
  • Einbindung historischer Qualitätsdaten
  • Einsatz der FMEA zur strukturierten Entscheidungsfindung
  • Ableitung einer risikobasierten Transferstrategie

Fachartikel anfordern

Den vollständigen Beitrag stellen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Bitte kontaktieren Sie uns unter:

hhac@hhac.de

Sie erhalten den Artikel zeitnah per E-Mail.

Februar 27, 2026/von m.pfleger
https://hhac.de/wp-content/uploads/2026/02/Risikoevaluierung-beim-Methodentransfer-nach-ICH-und-WHO.png 880 1533 m.pfleger https://hhac.de/wp-content/uploads/2023/01/hhac_logo-cropped.jpg m.pfleger2026-02-27 11:59:072026-02-27 15:34:03Methodentransfer ohne fundierte Risikoevaluierung? Ein vermeidbares Risiko.
News

SOPs mit KI erstellen – Chancen, Grenzen und Best Practices

KI kann bei der Erstellung von SOPs wertvolle Zeit sparen – aber nur, wenn sie kontrolliert und GMP-konform eingesetzt wird.

 

In einem kompakten Beitrag zeigen wir, wie QA- und QC-Teams KI sinnvoll zur Unterstützung nutzen können, welche Risiken beachtet werden müssen und welche Best Practices sich etabliert haben.

 

Ein praxisnaher Überblick für alle, die KI als Effizienzwerkzeug im GMP-Labor einsetzen möchten – ohne die Verantwortung aus der Hand zu geben.

 

📩 Neugierig geworden? Schreiben Sie uns an hhac@hhac.de

– wir schicken Ihnen den Artikel zeitnah zu.

Februar 6, 2026/von m.pfleger
https://hhac.de/wp-content/uploads/2026/02/HHAC-SOP-AI.jpg 1024 1536 m.pfleger https://hhac.de/wp-content/uploads/2023/01/hhac_logo-cropped.jpg m.pfleger2026-02-06 10:13:132026-02-06 10:13:13SOPs mit KI erstellen – Chancen, Grenzen und Best Practices
News

GMP-Schulungen sind Pflicht – aber sind sie auch wirksam?

In vielen Unternehmen erfüllen Schulungen zwar formale Anforderungen, erreichen jedoch nicht die gewünschte nachhaltige Verankerung von GMP im Arbeitsalltag. Geringe Praxisnähe, fehlende Zielgruppenorientierung und reine Dokumentenvermittlung schränken den Lernerfolg erheblich ein.

Wir haben einen Impulspapier erarbeitet, das zeigt, wie GMP-Schulungen so gestaltet werden können, dass sie Mitarbeitende aktiv einbinden, Verständnis fördern und regulatorische Anforderungen praxisnah vermitteln. Anhand typischer Herausforderungen aus QA- und QC-Sicht werden Erfolgsfaktoren für wirksame, spannende und nachhaltige Schulungskonzepte vorgestellt – mit dem Ziel, Qualitätskultur zu stärken und Inspektionssicherheit zu erhöhen.

👉 Interesse am Artikel?

Senden Sie uns eine kurze E-Mail an hhac@hhac.de

(Stichwort: „GMP-Schulungen“) – wir senden Ihnen den Artikel zeitnah zu.

Januar 23, 2026/von m.pfleger
https://hhac.de/wp-content/uploads/2026/01/GMP-Schulung.jpg 778 916 m.pfleger https://hhac.de/wp-content/uploads/2023/01/hhac_logo-cropped.jpg m.pfleger2026-01-23 14:04:172026-01-23 14:04:17GMP-Schulungen sind Pflicht – aber sind sie auch wirksam?
Unkategorisiert

Lösungsmittelanalytik mit Gaschromatographie

Wir freuen uns über unsere starke Leistung beim aktuellen Ringversuch der LGC im Bereich Gaschromatographie. Von 34 teilnehmenden Laboren konnten nur 82,4 % bzw. 88,2 % zufriedenstellende Ergebnisse bei der Bestimmung des Gehaltes von 1-Propanol und 2-Propanol in Heptan liefern – wir gehören dazu!
Unsere z-Scores:

1-Propanol: -1,35
2-Propanol: -0,96

Diese Werte zeigen, dass unsere Analytik nicht nur präzise, sondern auch im Vergleich zur Fachwelt hervorragend aufgestellt ist. Ein großes Dankeschön an unser Team für die kontinuierliche Qualität und Sorgfalt!

August 4, 2025/von m.pfleger
https://hhac.de/wp-content/uploads/2025/08/HHAC-Ringversuch-Title.jpg 515 1248 m.pfleger https://hhac.de/wp-content/uploads/2023/01/hhac_logo-cropped.jpg m.pfleger2025-08-04 11:04:152025-08-04 11:08:48Lösungsmittelanalytik mit Gaschromatographie
News

Unboxing der neuen Flowboxen

Wir freuen uns über die Lieferung unserer neuen Flowboxen von der LRT Arnsdorf GmbH. Ein großes Dankeschön für den reibungslosen Ablauf und die hochwertige Ausstattung!

So können wir weiterhin für unsere Kunden spannende und sensible Untersuchungen unter optimal geschützten Bedingungen durchführen. Die Flowboxen sorgen durch gerichtete Luftströmung für eine saubere, partikelarme Umgebung – ideal für präzise Analysen und Probenvorbereitungen.

Weitere Infos zum Hersteller: lrt-arnsdorf.de

 

Mai 13, 2025/von m.pfleger
https://hhac.de/wp-content/uploads/2025/05/HHAC-Flowboxen.jpg 425 1030 m.pfleger https://hhac.de/wp-content/uploads/2023/01/hhac_logo-cropped.jpg m.pfleger2025-05-13 15:22:252025-05-13 15:26:58Unboxing der neuen Flowboxen
News

Spende an die DLRG Ortsgruppe Nordhardt e.V.

Die Geschäftsführer der HHAC Dr. Heusler GmbH, Thomas Walter und Robert Scheurle, übergaben einen Spendenscheck an den 1. Vorsitzenden der DLRG Ortsgruppe Nordhardt e.V., Herrn Johannes Büsing. Mit der Spende möchten wir die wertvolle Arbeit der DLRG in unserer Region unterstützen und uns für das Engagement der ehrenamtlichen Helfer bedanken.

April 2, 2025/von m.pfleger
https://hhac.de/wp-content/uploads/2025/04/HHAC-Spendenuebergabe.jpg 425 1030 m.pfleger https://hhac.de/wp-content/uploads/2023/01/hhac_logo-cropped.jpg m.pfleger2025-04-02 09:13:522025-04-28 09:14:24Spende an die DLRG Ortsgruppe Nordhardt e.V.
Kompetenzen

Stabilität von zytostatika-haltigen Infusionslösungen in der Krankenhaus-Apotheke

Bei der Herstellung von Infusionslösungen in der Krankenhausapotheke aus Konzentraten stellt sich dem Krankenhausapotheker immer die Frage nach der Stabilität der Zubereitung.

Informationen zu Inkompatibilitäten zwischen Wirkstoff und Hilfsstoffen oder optimalen pH-Bereichen finden sich in „ASHP® Injectable Drug Information™“, in der „Stabilis-Datenbank“ (Stabilis 4.0), in der Datenbank „STABIL“ der ADKA (STABIL in der ADKA AM-Info-DB – ADKA) oder in den Fachinformationen der Hersteller der Konzentrate oder Pulvern zur Herstellung von Zubereitungen. Auch der „Martindale: The Complete Drug Reference“ enthält Informationen zur Stabilität von pharmazeutischen Zubereitungen.

Einmal festgelegte Verfalldaten, Haltbarkeiten und Stabilitäten gebrauchsfertiger Zubereitungen können sich fortwährend unter Berücksichtigung aktueller Studienergebnisse, Stabilitätsuntersuchungen der Hersteller oder universitärer/institutioneller Arbeitsgruppen ändern.

Der Krankenhausapotheker ist verantwortlich die Haltbarkeit der hergestellten Lösungen auf Grundlage der ihm zur Verfügung stehenden Informationen risikobasiert festzulegen.

Je länger die festgelegte Haltbarkeit, umso geringer ist das Risiko, dass hergestellte Infusionen evtl. ungenutzt verworfen werden müssen. Auch eine lange Aufbrauchfrist der angebrochenen Konzentrate ist von Vorteil. Eine gute Datenlage, die die Haltbarkeit bzw. Aufbrauchfrist belegt, ist daher unabdinglich. Innerhalb der festgelegten Stabilität müssen die in der Tabelle festgelegten Kriterien eingehalten werden.

 

Art der Stabilität Bedingungen, die während der gesamten Haltbarkeitsdauer des Arzneimittels eingehalten werden
Chemikalisch Jeder Wirkstoff behält seine chemische Integrität und den angegebenen Gehalt innerhalb der festgelegten Grenzen.

Es entstehen keine Abbauprodukte, die die Sicherheit des Arzneimittels beeinträchtigen.

Physikalisch Die ursprünglichen physikalischen Eigenschaften – einschließlich Aussehen, Gleichförmigkeit, Freisetzung und Suspendierbarkeit – bleiben erhalten.
Mikrobiologisch Die Sterilität bzw. die Resistenz gegen mikrobielles Wachstum bleibt entsprechend den festgelegten Anforderungen erhalten. Vorhandene antimikrobielle Wirkstoffe behalten ihre Wirksamkeit innerhalb der angegebenen Grenzen.

Tabelle: Kriterien für akzeptable Stabilitätsniveaus

 

Jeder Inhaltsstoff, ob therapeutisch wirksam oder pharmazeutisch notwendig, kann die Stabilität von Arzneimitteln und Darreichungsformen beeinflussen. Zu den wichtigsten Umweltfaktoren, die die Stabilität beeinträchtigen können, gehören ungünstige Temperaturen, Licht, Feuchtigkeit, Sauerstoff und Kohlendioxid. Die Primär- und Sekundär-Verpackung hat ebenfalls großen Einfluss auf die Stabilität.

Zu den wichtigsten Faktoren der Darreichungsform, die die Stabilität von Arzneimitteln beeinflussen, gehören die Partikelgröße (insbesondere bei Emulsionen und Suspensionen), der pH-Wert, die Zusammensetzung des Lösungsmittelsystems (d. h. der Prozentsatz an „freiem“ Wasser und die Gesamtpolarität), die Kompatibilität von Anionen und Kationen, die Ionenstärke der Lösung, das Primärbehältnis, bestimmte chemische Zusätze (z. B. Aromastoffe) sowie die molekulare Bindung und Diffusion von Arzneimitteln und Hilfsstoffen.

In der Darreichungsform führen die folgenden Reaktionen und Wechselwirkungen in der Regel zu einem Verlust des Wirkstoffgehalts, ohne dass dies visuell oder olfaktorisch erkennbar ist:

  • Hydrolyse
  • Epimerisierung
  • Decarboxylierung
  • Dehydratisierung
  • Oxidation

 

Bei HHAC Labor Dr. Heusler GmbH werden immer wieder für verschiedene Auftraggeber (z.B. Krankenhausapotheken, Hersteller) Stabilitätsuntersuchungen von Zubereitungen in definierten Verpackungen/Darreichungen durchgeführt. So z.B. zur Stabilität von dem Zytostatikum Pemetrexed in verschiedenen Konzentrationen in 0,9 % Natriumchlorid-Injektionslösung oder in 5% iger Glucose-Lösung unter kontrollierten Bedingungen bei Raumtemperatur oder bei 2-8 °C über 35 Tage.

Im Rahmen dieser Untersuchungen werden mit validierten Methoden Aussehen, Farbe, Klarheit und pH-Wert der Lösung, der Gehalt von Pemexetred und Acetylcystein sowie die verwandten Substanzen bestimmt. Es werden auch sichtbare und nichtsichtbare Partikel untersucht.

Die Ergebnisse werden mit der Spezifikation abgeglichen, so kann eine fundierte Entscheidung über die Haltbarkeit der Lösungen bei verschiedenen Lagerbedingungen getroffen werden.

Januar 29, 2025/von m.pfleger
https://hhac.de/wp-content/uploads/2025/01/HHAC-Stabilitaet-Zytostatika.jpg 515 1248 m.pfleger https://hhac.de/wp-content/uploads/2023/01/hhac_logo-cropped.jpg m.pfleger2025-01-29 10:33:132025-01-29 11:08:32Stabilität von zytostatika-haltigen Infusionslösungen in der Krankenhaus-Apotheke
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